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7. Iteration: Filmdreh in Weißensee

Für die Präsentation unserer Kurbelkamera haben wir einen kleinen Film geplant. Das drehen kann ja nicht so lange dauern, sicherheitshalber sind wir aber schon um 10 Uhr in Weißensee verabredet.

In der Werkstatt waren noch 30 Minuten eingeplant um dann mit dem Aufbau für den Dreh zu beginnen. Gegen 12 Uhr sollte unser Kameramann kommen.

In der Werkstatt brauchten wir dann doch etwas länger. Kamera und Bodenplatte mussten noch gewachst werden. Dann natürlich die Löcher in die Bodenplatte damit das Stativ fester steht und letzlich muss auch noch die Kamera mit dem Stativ verbunden werden. Und dann stellt man fest das die Kamera falsch rum auf der Bodenplatte steht, so dass das nochmal geändert werden muss.

Außerdem sollten noch die gelaserten Buchstaben und Zeichen angebracht werden. Diese sind aber klitzeklein und schlecht gelasert. Sie kleben quasi überall, nur nicht da wo sie hin sollen. IMG_20150627_122152625

Immerhin hat es „REC“ an den entsprechenden Knopf geschafft.

Bevor wir die Werkstatt ( 2 Stunden später) verlassen haben, hat Lukas noch den ultimativen Kamera-Test gemacht und sie umgeworfen. Das Kameraobjektiv musste später zwar neu gerichtet werden, aber ansonsten ist die Kurbelkamera wirklich stabil.

Oben in der Flughalle angekommen mussten wir feststellen das es ein wirklich schöner und sonniger Tag ist! Beim anfänglichen Aufbau kam Frustration auf: Wie soll man in diesem hellen Raum einen Film drehen bei dem auch der projezierte Film auf der Leinwand erkennbar ist?!

Bei einer Pizza-Pause kamen folgende Möglichkeiten auf:

  • warten bis es dunkel wird, und erst nachts drehen (im Juni also sehr spät!)
  • Malerflies kaufen und alle Fenster abkleben
  • nur die einfahce Funktionalität der Kamera aufnehmen und den projezierten Film außer Acht lassen
  • ein anderes Mal in der Sophienstraße drehen
  • gar nicht drehen und am 5. Juli eine Powerpoint präsentieren

Nach der Essenspause wurde neuer Mut gefasst und mit den Stellwänden die aus allen Ecken gezaubert wurden möglichst viel Schatten erzeugt. Irgendwie ist es dann doch noch ein schickes Filmstudio geworden.

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Auch unsere Aufnahmen sind letztlich doch sehr gut geworden, und nebenbei haben wir noch einige Tests machen können.

Nachdem genügend Filmmaterial zusammen war und unser kleines Filmstudio abgebaut war, haben wir eine kleine Teamsitzung einberufen.

Die nächsten Schritte bis Dienstag wurden festgelegt, die Youtube Anbindung wurde endlich gecancelt und das nächste Skype-Meeting wurde angesetzt.

Da wir gerade alle zusammen waren haben wir noch direkt weiter am Projekt gearbeitet. Das heißt die letzten Arbeiten an der Kamera wurden erledigt, fehlende Screens eingepflegt und die letzten Funktionen im Code eingebaut. Um Mitternacht waren wir danne ndlich auf dem Heimweg, aber dafür ist jetzt die Kurbelkamera voll funktionsfähig :) Da sie bis Sonntag in der Kunsthochschule steht können wir nun auch nichts mehr tun!

Wir sind fertig!!

6. Iteration: Der 2. Test 23.Juni

Unsere Tests vom vorhergehenden Donnerstag zeigten uns noch deutlich einige Mängel an der Kamera. Daher haben wir in den darauffolgenden Tagen einiges an Arbeitsaufwand in die Verbesserungen gesteckt und wollten wir nun ein erneutes Nutzer Feedback.

 Kurze Testbeschreibung

Sicherheitshalber hatten wir uns schon vorher angekündigt und konnten so in den gewohnten Räumen in der Sophienstraße testen.

Nachdem bereits noch an diesem Tag viel Arbeit in die KurbelKamera investiert wurde, waren wir alle gespannt wie nun die Meinung unserer Nutzer ausfällt.

Auch dieses Mal haben wir Fußabdrücke auf dem Boden gelegt um den Weg hinter die Leinwand zu weisen, sowie neben die Kamera die neu überarbeitete Anleitung auf den Boden gelegt.

Unsere erste Testerin kam allein, so dass Alexa sie als Schauspielerin unterstützt hat.

Während dem Test haben wir unsere Testerin immer wieder dazu angeregt zu sagen was sie denkt um heruaszufinden wie jemandem der unsere Kamera nicht kennt, sie wahrnimmt und versteht

Erneut mussten wir feststellen das unser Anleitungsvideo kaum beachtet wurde. Die Bodenplatte war sehr präsent, so dass die ersten Schritte durchgelesen wurden. Schnell fing unsere Testerin an zu kurbeln und hat im weiteren Verlauf immer mal wieder auf die Anleitung geschielt, jedoch nie ganz gelesen. Dies sorgte dafür das sie teilweise sehr verwirrt war und einen erneuten Anlauf brauchte um einmal ein Video so aufzunehmen, dass sie mit dem Ergebnis zufrieden war.

Bei diesem zweiten Anlauf wurde von ihr auch erst der QR Link entdeckt, da sie jedoch keinen Scanner hatte, konnte sie jedoch nicht ihr erzeugtes Video mitnehmen. Den Link dazu hat sie übersehen.

Im späteren Verlauf haben wir sie auf den Link hingewiesen, worauf unsere Testerin diesen hinterfragt hat, da man häufig in Museen nicht fotografieren darf.

 

Unsere zweite Testgruppe waren zwei 16jährige Mädels. Also direkt unsere Zielgruppe.

Auch hier haben wir unsere Testerinnen darauf hingewiesen alles auszusprechen was sie denken, und so tun als würden sie in einem Museum unser Exponat ausprobieren wollen.

Als sie auf den Aufbau zukamen, folgte eine direkt den schwarzen Fußabdrücken hinter die Leinwand, während die andere die Kamera inspizierte.

Die Kamerafrau entdeckte schnell die Anleitung neben ihr, und las sie ihrer Freundin hinter der Leinwand vor.

Ohne Probleme haben beide Mädels ihren eigenen Film hergestellt und sogar den QR Code mittels Scanner eingelesen.

Im Nachhinein konnten sie noch einige Verbesserungsvoschläge machen.

Zum Beispiel hatten wir den Abbrech Button mit einem eingekreisten x versehen, die Testerinnen dachten hingegen es handelt sich hierbei um eine Schraube.

Außerdem wurde von dem Mädels zusätzlich Musik gewünscht, da dass noch mehr zum tanzen anregen würde.

Diesem Vorschlag konnten wir jedoch leider nicht nachkommen. Zum einen war dies nie vorgesehen, so dass wir auch nicht die nötige Hardware eingeplant haben und außerdem geht es in unserem Projekt daraum schwarz-weiß Filme wieder näher zu bringen bzw. die damalige Technik und 1903 konnte Neubronner noch nichtmal Tonaufnahmen machen.

Fazit

Sowohl in dem ersten als auch im zweiten Test haben wir festgesetellt, dass sie unsere Testerinnen stark an dem Hinweis „2 Umdrehungen pro Sekunde erzeugen einen flüssigen Film“ orientieren und somit wenig mit der Geschwindigkeit experimentiert haben. Da wir aber unsere Nutzer dazu anregen wollen mit der Geschwindigkeit zu spielen, werden wir diesen Hinweis streichen und stattdessen Fragen formulieren. Was passiert wenn du schneller kurbelst? Was wenn langsamer?

Da unsere 16Jährigen Testerinnen auch sehr interessiert waren wie unsere Kamera funktioniert, haben wir nicht nur beschlossen die oben genannten Fragen einzubauen, sondern auch eine Lösung zu liefern.

Außerdem haben wir festgestellt das alle unsere Tester zu sehr auf die Bodenanleitung fixiert waren. Daher kam die Idee auf statt die Anleitung am Boden zu zeigen, diese auf ein Podest in Augenhöhe zu stellen.  Auf dieser soll sich dann unter der Anleitung eine Klappe befinden unter der die Lösung zu den Fragen und Erklärungen zu der Funktion befinden.

Auch unser Anleitungsfilm war noch nicht perfekt. Hier haben wir aber festgestellt, dass ein es sinnvoller ist die Aktion des  Schauspielers (hinter der Leinwand zu sein) einfach konstant neben den Anweisungen für den Kameramann (kurbeln, Rec Button drücken, kurbeln) anzuzeigen.

Letzlich waren diese Testergebnisse um einiges besser. Die KurbelKamera kam sehr gut an und wurde dieses Mal auch schneller begriffen.

Wir haben nun neue Anregungen bekommen, die wir  so gut es geht umsetzten werden.

6. Iteration: Nach dem Test ist vor dem Test: 20.-23.Juni

Das Feedback bei unserem ersten „echten“ Testen zeigte uns deutlich das es noch einige verbesserungsfähige Punkte an unserem Exponat gibt.

Da wir natürlich nicht damit leben wollen, haben wir uns daran gemacht möglichst schnell auf die Mängel einzugehen um unsere Verbesserungen ein paar Tage später einem erneuten Test zu unterziehen.

Verbesserungen:

Da wir nicht bei dem ersten Test alle anwesend waren, haben wir zu uns am Sonntag Abend im Grimm Zentrum der HU getroffen um das Tester Feedback zu besprechen zu überlegen was wir davon umsetzten können und sollten.

Dabei haben sich verschiedene Baustellen aufgetan.

  1. Die Anleitung für die Bodenplatte. Um diese zu verbessern haben wir beschlossen alle bis zum nächsten Tag an der bisherigen Anleitung Verbesseungsvorschläge vorzunehmen. Am Montag Abend haben wir dann geskypt und sind jeden einzelnen Satz durchgegangen. Es ist erstaunlich wie wichtig auf einmal einzelne Wörter sind.  Plötzlich wird jedes einzelne Verb hinterfragt, und man überlegt was der Nutzer beim Lesen verstehen könnte.
  2. Der Anleitungsfilm. Noch während unserem Treffen im Grimm Zentrum haben wir überlegt wie wir das bisherige Videdo verbessern können. Da den Testern bisher nicht bewusst war, dass dieser Film eine Anleitung war, sondern nur die aus alten Kinofilmen bekannten Zahlenkreise wahrgenommen wurden, haben wir verschiedene Ideen ausgearbeitet. Zum einen ist geplant das wir an dem kommenden Wochenende einen Film aufnehmen, in dem wir das Apspielen und Aufnehemen vormachen. Dieser Film eignet sich nicht nur gut um als Anleitung den Nutzern zu erklären wie man die Kamera bedient, sondern wird von uns auch für die Präsentation bei Coding Da Vinci benötigt. Gleichzeitig soll aber das bisherige Anleitungsvideo an ein paar Stellen ausgebaut werden um sicherheitshalber darauf zurückgreifen zu können.
  3. Der Slogan. Durch die Tests stellte sich heraus das „Dreht euern eigenen Film“ noch nicht gut genug zu unserem Projekt passt. Nach einem kleinen Brainstorming Prozess haben wir uns auf “ Filmen wie im Jahr 1903″ einigen können.
  4. Eine Vorschau. Da unsere Tester anfangs keinen Mehrgewinn in unserer Kamera im Gegensatz zu ihrer Handykamera gesehen haben, wollten wir ihnen schneller zeigen welchen Effekt die Kurbel auf die Aufnahme hat. Daher wollten wir eine Vorschau des eigenen Films einbauen, damit die Nutzer nicht erst warten müssen bis sie mittels QR Code den Link zu ihrem Film folgen.
  5. QR Code. Uns war zwar schon früh bewusst das QR Codes nicht die beste Methode sind um einen Link mitzunehmen, aber doch eine sehr einfache und vor allem auffällige. Da aber tatsächlich nicht alle potentielle Nutzer einen QR Code Scanner besitzen, soll in Zukunft auch eine Shortner Link angezeigt werden.
  6. Julius Neubronner. Erst während dem Test ist uns aufgefallen das wir die ganze Zeit zwar von Neubronner und seiner Kurbelkamera reden, aber bisher hat unser Nutzer noch nicht einmal erfahren das von ihm der Film stammt der abgespielt wird. Daher ist geplant Neubronner namentlich zu erwähnen, so dass der Nutzer verstehen kann warum die Kamera mit einer Kurbel ein schwarz-weiß Film abspielt.
  7. Eine Zeitanzeige. Von vielen Nutzern wurde eine Anzeige gewünscht um zu wissen wie lange man noch aufnehmen kann. Daher wurde nun eine einfache Uhr bei der die Zeit abläuf oben rechts im Bild eingebaut.
  8. Die Kamera. Endlich war es auch so weit und unsere Prototype Kurbel musste der eines ausrangierten Fleischwolfs weichen. Eine Welle im inneren der Kamera sorgt für eine gute Übertragung der Kurbel auf den Encoders des Raspberry Pis. Außerdem haben wir endlich die kleine Respberry Kamera an die für sie vorgesehene Stelle vorne im Kameramodell zu positionieren bzw. reinzufummeln.

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Das Ziel kommt immer näher, unsere Kamera ist vom Aufbau her so gut wie fertig und muss nur noch an einzelnen Stellen verbessert werden.

Wir sind bereit und wollen noch einmal testen. Diesmal alle zusammen und bitte mit einem besseren Feedback 😉

 

6.Iteration: Das erste echte Feedback!

Nachdem wir am Mittwoch unsere Kamera im Kurs doch noch nicht testen konnten, haben wir den Donnerstag Abend dazu genutzt.

Kurze Testzusammenfassung:

Insgesamt hatten wir vier Tester die vorher nichts von unserem Projekt wussten. Bevor es losging wurden sie lediglich gebrieft das sie während des testens nichts falsch machen können, sondern sogar alle Gedanken laut aussprechen sollen, damit wir wissen was wir verbessern können.

Im Aufbau mussten wir ein paar Einschränkungen in Kauf nehmen. Der Raum war ein wenig zu klein, so dass keine Rückprojektion möglich war. Außerdem musste die Kamera (durch Schraubzwingen befestigt) auf einem Tisch stehen.

In Zweierteams durften die Tester den Raum mit der Kamera und dem Aufbau betreten. Da keine Vorkenntnisse vorhanden waren, wurde erst einmal der Projektaufbau begutachtet.

In beiden Tests waren die Nutzer sehr auf die Anleitung am Boden fixiert, und nahmen zunächst den Anleitungsfilm auf der Leinwand gar nicht wahr.

Die einzelnen Punkte auf der Anleitung wurden quasi Schritt für Schritt von den Testern abgearbeitet. Zunächst wurde die Kurbel bemerkt, dann waren sie ein wenig geschockt das sie scheinbar tanzen müssen und zum Schluss wurde die Tatsache das ein QR Code vorkommt kommentiert.

Hier müssen wir einräumen, dass eine Testsituation natürlich nicht der Realität im Museum entspricht! In einer Ausstellung werden die Nutzer nicht beobachtet, und sind daher eher geneigt Dinge einfach auszuprobieren ohne vorher alles erst durchzulesen und zu begutachten.

Erst nachdem der Anleitungstext durchgelesen war, haben sich die Tester an die Kamera getraut. Da wir noch mit der Prototype-Kurbel arbeiten mussten, wurde diese zunächst nur sehr langsam gedreht aber der Effekt beim Abspielen wurde von beiden Teams sofort bemerkt, so dass auch schneller gekurbelt wurde.

Mit der Aufnahme hatten beide Zweiergruppen mehr Probleme. Die Reihenfolge der Schritte in der Anleitung wurden bemängelt und auch die Tatsache das wir die Knöpfe noch nicht beschriftet hatten, sorgten für Verwirrungen.

Die Idee mit der Kurbel wurde gut aufgenommen, aber beide Teams haben im Nachhinein kritisiert das ihnen gar nicht bewusst war, dass sie damit auch die Geschwindigkeit der Aufnahme beeinflussen können.

Nachdem die Tester den Aufbau bzw. die Funktionen verstanden hatten und ein Video jeweils entstanden ist, war das Feedback etwas unterschiedlich.

Die erste Testgruppe hat mittels QR Code das eigene Video auf dem Handy sehen können. Die zweite Gruppe besaß hingegen keinen QR Code Scanner und wäre somit nicht in der Lage gewesen den eigenen Film anzuschauen.

Das erste Team war vom Alter her näher an der Zielgruppe und konnte sich gut vorstellen die Kurbelkamera in einem Museum mit Freunden zu nutzen.

Das zweite Team hingegen gab an, dass sie keinen Grund sehen warum sie die Kamera in einer Ausstellung ausprobieren sollte. Der Mehrgewinn war ihnen nicht deutlich, und die Besonderheit zu einer modernen Handykamera war ihnen nicht klar.

Als dieses Team jedoch ihr selbst gedrehtes Video auf der Leinwand sahen fanden sie es sehr lustig.

Fazit:

Wir mussten letztlich im Test feststellen das wir in den letzten Wochen zwar sehr gute Arbeit geleistet haben, aber teilweise ein paar wichtige Punkte aus den Augen verloren haben.

Deutlich ging hervor das wir uns mehr auf die Besonderheiten der Kamera konzentrieren müssen. Der Nutzer muss schnell begreifen können warum diese Kurbelkamera anders ist als eine normale Handykamera. Das Ergebnis und die Manipulationsmöglichkeiten fanden die Tester sehr interessant, haben es aber erst im Nachhinein verstanden als das erste Video gedreht war bzw. wir es erklärt hatten. Das müssen wir ändern.

Auch für die technische Umsetzung gab es neue Ideen, wie eine Ampel die anzeigt wie sehr man von der „normalen“ Geschwindigkeit abweicht. Außerdem wurde ein Play Button gewünscht der den selbst gedrehten Film in der Vorschau zeigt.

Zusätzlich fiel uns auf, das wir schon viel früher erste Test hätten machen sollen.

Das Feedback im Kurs ist zwar gut, aber dort sind die Tester vor Ort mit der Kurbelkamera schon eher vertraut und bedienen sie  da durch intuitiv anders, als Tester die von dem Aufbau noch gar nichts wissen.

Zudem wurde uns klar, dass wir  für den Test einen Termin hätten wählen sollen, an dem wir alle vier Teammitglieder anwesend sind.  Sobald die ersten User Test gemacht werden, sollte eigentlich am besten jedes Projektmitgleid dabei sein da jeder etwas davon mitnehmen kann. Schließlich haben die verschiedenen Mitglieder durch ihren jeweiligen Hintergrund , einen unterschiedlichen Blickwinkel auf den Test und die Ergebnisse.

 

 

 

aktueller Stand und letzte Ergebnisse

In der letzten Woche haben wir an unterschiedlichen Baustellen gearbeitet.  Den sowohl die Umsetzung unserer Idee, als auch der Raspberry Pi stellen uns immer wieder vor neue Herausforderungen.

Prototyp der Kamera

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Testen des Aufbaus

Im Kurs konnten wir den Aufbau unserer Kamera mit der riesigen Leinwand testen.

Wir haben erst mit Licht vor der Leinwand experimentiert, damit man die schauspielende Person erkennt. Dabei fiel uns auf das, dass agieren hinter der Leinwand den Testern sogar noch mehr Spaß gemacht hat als davor. Außerdem waren sich alle einig, dass die Hemmschwelle geringer ist und man eher sich filmen lässt wenn nur der eigene Schatten auf der Leinwand erkennbar ist.

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Auch unserer Filmauswahl haben wir dabei noch einmal überdacht. Während vorher „Familie Neubronner geht spazieren“ unserer Favorit war, haben wir nun festgestellt das sich „Mohren tanzt“ besser anbietet.

Zudem haben wir festgestellt das es wichtig ist eine Bodenmakierung zu haben um zu wissen bis wohin man sich bewegen kann ohne aus dem Bild zu verschwinden.

Lessons Learned

  • die Schauspielerin spielt hinter der Leinwand (Schattenspiel)
  • festlegen des Films auf „Moren tanzt“
  • Bodenmarkierungen

Am Donnerstag haben wir drei Informatiker uns getroffen, um die technischen Anforderungen durch zusprechen. Obwohl wir alle dachten das wir eine genaue Vorstellung davon haben was zu tun ist, haben wir im Gespräch doch noch ein paar Unklarheiten entdeckt und gelöst.

Die einzelnen Issues die wir für die Umsetztung angehen müssen, haben wir im GitHub gesammelt.

Für den Anfang werden wir uns auf einen Film konzentrieren und diesen in viele Frames zerkleinern. Damit der Nutzer durch die Kurbel die Geschwindigkeit des Films beeinflussen kann, wird bei jedem x.ten Tick des Reglers (x € N, steht noch nicht fest 😉 ) ein weiterer Frame aus dem Neubronner Film gezeigt. Das heißt umso schneller man dreht umso schneller läuft der Film durch.

Drückt man einen roten Knopf und beginnt zu drehen, startet die Aufnahme. Auch hier wird die Geschwnidigkeit beim drehen berücksichtigt in dem wieder nach jedem x.ten Tick ein Frame erzeugt wird, bis letztlich genauso viele Frames durch die Aufnahme entstanden sind, wie in dem Neubronner Film waren. Diese werden dann zusammengefügt zu einem Film und mittels QR Code kann man diesen dann auf sein Handy laden.

Die Arbeit mit den Raspberry Pis macht dabei bisher viel Spaß, außer man hat ein lockeres Kabel und weiß nicht mehr woher es kommt bzw. wo es hingehört.

 

 

Drei Interviews: Schülerin, Guide, Schulklasse + Lehrer

Treffpunkt Jüdisches Museum

Lukas und Katjuscha sind hochmotiviert Interviews zu führen.

Mehr oder weniger.

Fremde Menschen zu befragen scheint nicht schwer, kostet dann aber plötzlich doch einiges an Überwindung!

Aber man kann ja auch nicht jeden interviewn! Und manche entsprechen einfach nicht der Zielgruppe! Oder wir können kein Polnisch um uns mit den Touris zu verständigen..

Letztlich haben wir es aber doch geschafft und dabei einiges erfahren.

Die erste Interviewpartnerin

Unsere erste Interviewpartnerin war eine 18jährige Schülerin die gerade ihre Abschlussfahrt in Berlin macht. Ihr liebstes Museum bisher war Madam Tussaudes. Außerdem mag sie Horror Ausstellungen besonders. Naja.

Der Guide

Danach hatten wir das Glück einen Guide befragen zu dürfen, der gerade Feierabend hatte. Allerdings hat er tatsächlich geschafft auf keine unserer Fragen wirklich zu antworten. Da er aber sehr redselig war, haben wir dennoch einige Informationen gewonnen.

Die Schulklasse

Zum Schluss kam gerade eine Schulklasse samt Lehrer aus dem Museum. Nachdem wir erst die Lehrer interviewt haben, standen auch noch die Schüler für unserer Fragen zur Verfügung.

Durch die unterschiedlichen Interviewpartner konnten wir Informationen von Personen mit verschiedenen Blickwinkeln sammeln.  Dabei gingen einige der Aussagen weit auseinander, andere bestätigten hingegen sehr unsere Annahmen und Ideen.

Fazit

  • Schüler wollen mitmachen und nicht nur mit Informationen berieselt werden
  • Ob eine Führung gut oder schlecht ist hängt vom Guide ab
  • Die Architektur kann eine Ausstellung interessanter machen
  • Authentische Exponate wecken mehr Interesse
  • Schüler gehen von alleine nicht ins Museum, finden es dann aber sehr gut wenn sie dort sind und nutzen die Zeit voll aus.

Kaja

Ich bin Bachelorstudentin im 6. Semester Informatik und finde mit Menschen reden total toll, alles was mit Text zu tun hat reißt mich jetzt nicht vom Hocker. Dazu gehört auch das Schreiben von Blogbeiträgen über mich selbst!

Ich bin kommunikativ, aufgeschlossen, habe permanent ganz viele Dinge zu tun.

Das Projekt Coding DaVinci mache ich, weil ich mich sehr für das Thema User Centered Design interessiere und es praktisch anwenden möchte. Arbeiten in Teams finde ich großartig, vor allem wenn nicht nur Informatiker beteiligt sind.