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UI Entwicklung

Nach reichlicher Überlegung, mussten wir uns von Piet wieder verabschieden. Stattdessen haben wir uns dazu entschieden, der App selbst Charakter zu verleihen. Durch dialogartige Informationsabfrage, nette Aufforderungen und Hinweise kommuniziert unsere App nun mit dem Nutzer – Sorry, Piet:-)

pietgefeuert

Gestaltungstechnisch hat sich auch wieder einiges getan: Von Grün, über einen hellen Blauton, basieren nun die letzten Screen-Entwürfe auf einem Magenta-Ton, der nach längerem Hinsehen jedoch eher eine neue App von T-Online vermuten lässt.

SONY DSC
 
15.06.03 2. testing 6 chasingPictures (3)b

» Paperprototype Nummer II vom 4. Juni

EntwurfAusschnitt

» Ausschnitt der Screen-Entwürfe vom 11. Juni

» Ausschnitt der Testing-Animation „Add new Picture“       

Aus diesem Grund haben wir uns erneut umentschieden und sind nun bei Rot gelandet. Wovon McDonalds weg möchte – „wollen wir hin“. Der Vergleich von der Suche nach den abgebildeten Orten mit dem Spiel Topfschlagen, liegt nahe:  umso näher man dem Ganzen kommt, desto wärmer wird’s! Das neue Farbschema basiert also auf der Suche nach „heißen Orten“ bzw. HotSpots!

Um wie oben beschrieben, den Charakter von Piet spielerisch beizubehalten, kam die Idee auf, den einzelnen Icons jeweils ein gewisses Verhalten zu geben, mit dem sie immer wieder auftreten. Es ging aber vor allem darum, zu klären, wie das Menü erscheint und inwiefern man dieses während der Nutzung wieder abrufen kann:

» Ausschnitte der animierten Menü-Entwürfe

MenueEntwurf11

» Favorisierter Menu-Entwurf

Nach einem zweiten Testing-Treffen mit Sebastian aus dem Stadtmuseum, tendierten wir allerdings eher zum Menü-Entwurf aus der letzten Darstellung. Weitere Ausarbeitung dazu folgen!

Logo Samples

Öffnet man » ChasingPictures « , zeigt sich auf dem ersten Screen eine Kombi aus Logo und Animation, die sowohl den Namen, als auch die Aktivität unserer App, humorvoll visualisiert!

Um diese fertig stellen zu können, musste der erste Entwurf noch mal überarbeitet werden! Als ich gerade das Beitragsfoto hochladen wollte, kam spontaner Besuch aus der VK rein und hat nur grinsend mit dem Kopf geschüttelt  Welches Logo es nach der Überarbeitung dann geschafft hat, erfahrt ihr spätestens nächsten Mittwoch!

 

HI PIET!

Da wir euch  den Neuen in unserer Runde am vergangenen Mittwoch, aus technischen Gründen, noch nicht vorstellen konnten,  wird das jetzt nachgeholt:

NeuerPiet

Piet  (» Piet ) übernimmt in unserem Team von nun an die Rolle des Storytellers/ Narrators und begleitet den Nutzer vor allem im ersten Durchlauf der App!

Wunschliste Bitte!

Auf unsere Nachfrage hin, hatte Sebastian Ruff uns bereits vorherige Woche  angeboten, weitere Digitalisierungen aus dem analogen Repertoire des Stadtmuseums, bereit zu stellen. Um in unserer App, für jeden Bezirk Berlins, mindestens 3-4 Orte zur Verfügung  stellen zu können, sortierten wir zunächst die vorhandenen Daten und erstellten anschließend eine Wunschliste von weiteren 60 Orten.

Datensatz   « KLICK » 

Wunschliste   « KLICK »

 

28.04.15 I BRAINSTORMING/ INTERVIEWS/ NEUER ANSATZ

Grundidee

Nach einem erneuten Zusammentreffen, einigten wir uns zunächst auf den Datensatz der Berlinischen Galerie, welcher insgesamt 87 Gemälde und Zeichnungen aus der Jörg Thiede Sammlung + zugehörigen Metadaten enthält. Im Fokus hatten wir dabei eine Kombination aus dem visuellen Bildmaterial  und deren Geodaten.

BerlinischeGalerie
» Ausschnitt aus dem Datensatz der Berlinischen Galerie


Im nächsten Schritt führte uns ein Brainstorming zu insgesamt fünfzehn verschiedenen Ideenansätzen, die der unten abgebildeten Map zu entnehmen sind:  » click to enlarge

Brain3

Ausgehend von unserer folgenden Gedankenformulierung, sind wir dann in die Interviewphase übergegangen:

„Wir wollen eine Software-Anwendung entwickeln, die es ermöglicht, den Nutzer, in Form einer Entdeckungsreise, zu den realen Orten der Gemälde zu navigieren. Er hat somit die Möglichkeit, den Ort aus der Sicht des Künstlers wahrzunehmen. Ziel des „Spiels“ ist es, mit dem Smartphone ein Foto des Ortes zu machen (bzw. des geglaubten Ortes, welcher auf dem Gemälde dargestellt ist) und dieses anschließend in die App zu laden. Somit geht man auf die Spur der Entstehungsgeschichte eines Bildes. Zudem werden, nach dem erfolgreichen Fund, weitere Hintergrundinformationen zum Werk freigeschalten. Diese Idee kann zu einer neuen Art von City Guide erweitert werden, sodass man Sehenswürdigkeiten oder Historische Gebäude auf neue Art entdeckt und mit Freunden bzw. der Community teilt!“

Ausschnitt aus den Interviews

– „Link wird noch eingefügt“

– Text fehlt

» Fazit:  – Text fehlt

Parallel zu den Interviews erfolgte eine genauere Analyse des Datensetzes. Auch eine Rücksprache mit Herrn Gorki ( Ansprechpartner der Berlinischen Galerie) hatte ergeben, dass die Geodaten vereinzelter Gemälde, deren Motive wirkliche Orte aus Berlin zeigen, durchaus auch ermitteln werden können. Dennoch stellte sich heraus, dass rund 60 Prozent des Datensatzes nicht für unsere Grundidee geeignet war.

Also lieber noch mal einen Schritt zurück!


Neuer Ansatz!

Stadtmuseum» Ausschnitt aus dem Datensatz des Berliner Stadtmuseums

Eine erneuter Durchgang durch alle Datensätze ergab, dass sich die Gemäldesammlung des Berliner Stadtmuseums viel besser als Grundlage unserer Idee eignen würde!
Dieser sehr schmal wirkende Datensatz von 31 Gemälden (in der Beschreibung steht über 100.000  » Memo an uns selbst: dringend noch mal nachfragen) zeigt historische Stadtansichten von Berlin aus dem 18. und 19.Jahrhundert. Zusätzlich enthält der Datensatz Maße, Technik, Datierung und kurze Informationen zum Künstler.

» Gegenüberstellung von Alt und Neu (Bezüge herstellen)
» Raus aus dem Museum – rein ins reale Erlebnis!
» Mit dem Datengut im Hinterkopf durch den Alltag gehen
» „Schnitzeljagd“ mit kulturellem Mehrwert

Neben dem Datensatzwechsel, hat sich also an unserer Grundidee so gesehen nicht viel verändert! In einem weiteren Brainstorming beschäftigten wir uns anschließend mit der Frage, welche Zielgruppe wir mit dieser App ansprechen wollen.

Wie genau wir uns das aber vorstellen, erfahrt ihr dann am kommenden Mittwoch! #surprisesurprise

24.04.15 I Besuch im Computerspielemuseum

Wer? Miri, Simon, Jakob und Katharina
Wann? Am 24.04.15, 14:00 – 16:30 Uhr
Wo? Computerspielemuseum Berlin

CSMuseum

Wieso? Eindrücke sammeln! 
» Wer geht in das Museum und was motiviert sie dazu?
» Wie verhalten sich die Besucher?
» Was macht das Museum aus?
» Wie wirkt das Interieur der Ausstellung auf uns bzw. die Besucher?


Eindrücke
An diesem Tag trafen wir sowohl Eltern mit ihren Kindern, eine kleine Gruppe von Jugendlichen bzw. Schülern und eine Hand voll Touristen, die teilweise auch alleine das Museum besuchten.

Das Computerspielemuseum zeichnet sich vor allem durch ein modernes Interieur aus, welches spielerisch auf ein Kennenlernen mit Helden aus  60 Jahren Computerspielgeschichte einlädt!
Über 300 Exponate, rare Originale, spielbare Klassiker, interaktive Spielobjekte und Kunstinszenierungen lassen die Welt des spielenden Menschen im 21. Jahrhundert entstehen. Ganz unter dem Motto „Bitte anfassen“, läd fast jedes Objekt der Ausstellung zum interaktiven Ausprobieren ein, ob alleine oder zu zweit.

Die meiste Zeit verbringen wohl vor allem die jüngeren Besucher, (zwischen 10 und 14)  in der Spielhalle. Dieser Teil der Ausstellung lädt ausschließlich zu Spiel und Spaß ein. Aus diesem Grund war es vor allem eine Herausforderung für die Mütter, ihre Kinder zum Weitergehen zu motivieren. Der letzte Satz eines schluchzenden Kindes war: „Aber bitte BITTEE kommen wir morgen wieder her?!“

Spannend zu beobachten war auch, dass sich einzelne Personen (zwischen 30 und 40), eine Stunde nach unserem gemeinsamen Eintreffen, immer noch im „theoretischen“ Teil der Ausstellung befanden. Dies spricht für eine sehr ansprechend aufbereite Visualisierung der Daten!


Fazit
PLUS Fakt ist, dass die Macher des Computerspielemuseums alles richtig gemacht haben! Wir konnten beobachten, dass die Ausstellung sowohl die junge, als auch die alte Generation richtig fesseln konnte und bestimmt auch gerne wieder kommen werden! » Daumen hoch für diese interaktive Ausstellungsgestaltung!

MINUS Einen Punkt, der uns etwas negativ aufgefallen ist, war allerdings, dass die Joysticks an vielen Attraktionen falsch verstanden wurden.  Oft ließen sich Kinder beobachten, die enttäuscht zur nächsten Station liefen, weil sie hier nicht wie erwartet, selbst ausprobieren konnten, sondern der Joystick lediglich als „Zapper“ fungierte.

Katharina Stärck

Ich bin Katharina und studiere aktuell im 6. Semester Produktdesign an der KHB Weißensee! Coding Davinci ist mein zweites Hauptprojekt, aber mein erstes Projekt im Bereich Interaction Design:) Bislang habe ich mich eher mit Nachhaltigen Designstrategien, Social Design und Food Design auseinander gesetzt » klickste mal hier!

Meine Stärken sehe ich vor allem im Umgang mit den Adobe-Programmen Photoshop, Illustrator und Indesign, also allgemein im Bereich Layout und 3D-technisch hab ich Rhino soweit drauf!

Coding Davinci ist für mich bislang die erste Möglichkeit, auch wirklich mal von Anfang an mit richtigen Leuten vom Fach zu arbeiten. Also ich bin hochmotiviert und hab richtig Lust was cooles zusammen zu entwickeln!