Kategorie-Archiv: Munhwa

Farben, Formen und Sound

Es war eine lange Woche, in der sich viel getan hat an unserem Projekt. Am Wochenende waren wir in Weißensee, um den ganzen Tag zusammen an den letzten Schritten zu arbeiten und die letzten Entscheidungen zu treffen.

Die wichtigsten Punkte: Das Menü inklusive Buttons ist entstanden, es wurde an der Pflanzenübersicht gearbeitet, die Dialoge des zweiten Levels wurden implementiert, es wurde ein Grobkonzept für die Präsentation erstellt, wenn man will, kann man Pizza und Pasta in Weißensee finden und Bonpland kann jetzt besser laufen als vorher.

Nachdem das Grundgerüst des zweiten Levels nun auch steht, sind wir vor allem noch einmal über die Feinheiten gegangen, um herauszufinden, an welchen Stellen Anpassungen notwendig sind. Es wurden zwar keine formalen Tests durchgeführt, aber durch Feedback von Freunden und Bekannten sind wir auf Details aufmerksam geworden, die uns selbst nicht aufgefallen wären. Beispielsweise läuft Humboldt jetzt nicht direkt „auf der Kante des Bildschirms“, sondern ein Stückchen höher, sodass die Proportionen auch zu dem restlichen Kontext des Levels passen.

Die Level haben jetzt Hintergrundmusik, die uns erstaunlicherweise noch nicht aus den Ohren kommt. Das wäre wahrscheinlich anders, wenn wir sie direkt von Anfang an eingebaut hätten. Um noch mehr Soundeffekte zu integrieren, wurden Töne von Jaguaren, Mönchen, Frauen, Schamanen und Truthähnen aufgenommen, was manchmal gar nicht so einfach ist. Die Schlüsselfrage ist hier: Wie singt ein Schamane? Und wie ahmt man einen Truthahn nach?

Lasst euch überraschen!

Sprinting

Ich weiß nicht, wie die Erfinder von Scrum auf das Wort Sprint kamen, jedenfalls bekommen wir langsam das Gefühl,  einen Sprint hinzulegen.

Aktuell arbeiten wir am 2. Level, für das wir Rätsel und ein finales Storyboard entworfen haben. Im Moment arbeiten wir daran, die einzelnen Teile zu kreieren und zusammenzufügen.

Dialogsystem und Hintergrundinformationen: check!

 

Und hier ein kleiner Teaser:
Im 2. Level sollen paranoide Mönche, Kanonen und Jaguare erscheinen 😉

 

Wünscht uns Glück!

Werde Entdecker!

Es wurde viel gezeichnet, animiert, implementiert und diskutiert in den letzten Wochen und so langsam aber sicher nimmt das Spiel immer konkretere Formen an. Das Grundgerüst des ersten Levels steht nun und alle arbeiten daran, die Feinheiten abzuschließen.

Der Test in der letzten Woche hat noch einmal geholfen, neue Aufschlüsse zu Unklarheiten und Verbesserungsvorschlägen zu geben. Zum Beispiel sollte das Schütteln nicht vertikal, sondern horizontal umgesetzt werden, da es so für die meisten Tester am intuitivsten war. Außerdem wurde angemerkt, dass am Anfang auf jeden Fall die Weltkarte gezeigt werden sollte, damit der Spieler weiß, wo er sich gerade befindet. Eine weitere Erkenntnis: Es dürfen keine Tiere sterben.

Für den Titel des Spiels haben wir schon ein paar gute Ideen, sind aber noch zu keiner konkreten Entscheidung gekommen und werden diesen Punkt auf jeden Fall in der nächsten Zeit im Hinterkopf behalten. Es war sehr hilfreich, sich über andere erfolgreiche Spiele zu informieren, um eine eigene Spielmotivation für unsere Entdeckungsreise zu entwickeln.

Vor ein paar Tagen hat sich die Gruppe dann nochmal getroffen, um den aktuellen Stand zu besprechen und die Idee für das nächste Level zu konkretisieren. Die Grundelemente stehen schon fest, jetzt geht es nur noch darum, sich auf die genaue Spiellogik zu einigen.

Mit dem Blick auf die Zeit haben wir entschieden, uns auf die ersten zwei Level zu beschränken, um auf ein für alle zufriedenstellendes Ergebnis zu kommen.

Es wird

Als ich heute morgen im Kreis neben den beiden Professorinnen stand konnte ich nicht umhin zu überhören wie geflüstert wurde: „Wissen die eigentlich dass die nur noch 3 Wochen haben?“. Spätestens jetzt ja :)

Bei uns zumindest läuft alles rund, unsere Idee nimmt mehr und mehr feste Formen an und der ein oder andere (schwere) Verzicht (s.u) wurde schon gebracht so dass wir ein machbares Programm für die finalen Wochen haben.

Arduino

 

Ein wunderschönes ArduinoKit für einen Joystick Marke Eigenbau. Leider der Realität zum Opfer gefallen.

P.S. : wenig gebrauchtes Arduino Kit zu verkaufen

New Team-Name

The struggle in the battlefield of creativity and the fight to make the weekly deadline hindered us find a honorable name for our small group of misfits. This shameless days are over now.

We are proud to present our new name: Munhwa

p.s. The korean word for culture.

Kurzgeschichte: Gefängniserfahrungen

Warnung: Diese Geschichte hat einen chaotischen Schreibstil,  absolut langweilige Passagen, eine Prise Wahnsinn und ist nichts für schwache Gemüter.

In der heutigen Ausgabe der munhwa Blogposts geht es um mehr als nur dieses Projekt. Es geht in erster Linie um Freundschaft und Liebe, aber auch um Hunger, Verzweiflung und Hoffnung.

Die wechselnde Schreibweise von der dritten Person zur ersten darf vermutlich als Zeichen von geistigem Gesundheitsverlust gedeutet werden, der auf Grund von zu langer Anwesenheit im Gefängnis entstanden ist.

Jedoch wäre es vermutlich besser, wenn der Autor Kadir die Geschichte von Anfang an erzählen würde. Ich, in Gedanken zustimmend, fange sie somit an.

 

Tag 1: Es war ein Mittwochmorgen, als das Team munhwa zum Projekttermin eintraf.  Nach dem vorgeschriebenen Treffen wurde vereinbart, sich nochmal zu treffen, um Punkte zu besprechen, die noch ungeklärt waren. wirken Noch sollte das Team nicht ahnen, was auf sie zukommen würde. Während der erste Tag sehr ereignislos, jedoch Vorstufe zu dieser epischen Geschichte war, so muss der Absatz etwas länger sein, um dramatischer zu wirken…

Tag 2: Das Treffen war im Exzellenzzentrum der HU angelegt. Alle vom Team sind anwesend, wir besprechen die Persona. Wir nennen sie Alex. Unsere Idee ist die Erzählung der Humboldt Entdeckungsreise.
Ist es Zufall, dass wir in einem Humboldt Gebäude sind, die Geschichte von Alexander von Humboldt erzählen und unsere Persona Alex ist? …Ich denke nicht… Notiz an mich selber: Ich brauche mehr Alufolie…
Während sich unsere Persona immer weiter entwickelt, spüren die ersten schon den nagenden Hunger, den man nur erlebt haben kann, wenn man Student ist. Zum Glück hatte Kadir eine Packung Snack-Mix dabei, worauf sich das Team gestürzt hat. Der Hunger führte dazu, dass sich darum gestritten wurde, hin und hergerissen wurde die Verpackung. Die einst gute Freundschaft wird langsam zerstört durch Hunger und Leid.
Nach dem langen Abend waren alle glücklich, endlich nach Hause gehen zu können. Dass dieses Glücksgefühl nicht lange anhalten sollte, konnten sie nicht wissen.

Nach dem Einpacken der Sachen wurde sich auf den Weg gemacht. Während die Reise aus dem Hintergebäude ohne Probleme lief, so war das erste Hindernis schon auf dem Weg in den ersten Hof zu sehen. Das Tor. Es war geschlossen.

Kadir sah es als erstes und stöhnte auf. Mit Verzweiflung in den Augen näherten wir uns diesem Tor und hofften falsch zu liegen. Nein… es war geschlossen. Johannes schaut verloren aus. Kadir, eingesperrt wie ein wildes Tier, geht an das Tor, um danach zu rütteln… Mit einem rostigen Quietschen öffnet sich das Tor und zum ersten Mal seit langer Zeit sieht man wieder Hoffnung in den Augen.

Auf dem Weg zum weiteren Tor hört man Kadir wieder aufstöhnen, diesmal jedoch mit etwas mehr Hoffnung durch das erste Tor. Ist dieses zweite Tor nur geschlossen oder verschlossen? Die Sekunden ziehen sich hin, es fühlt sich an wie Stunden, jeder Herzschlag pocht wie ein lauter Trommelschlag. Saskia greift nach Klinke.. zieht daran. Kein Erfolg. Johannes probiert es… Wieder kein Erfolg. Die vor kurzem erlangte Hoffnung verlässt sichtbar die Augen. Saskia schaut verloren in die Weite, kein Schimmer von Leben mehr. Das einst stolze Team, gebrochen durch das Leid, die diese Reise mit sich gebracht hat.

Wird es das Team noch schaffen?

… to be continued …

Persona + Szenario

In der letzten Woche sollten wir uns für eine der vielen Ideen des Brainstormings entscheiden. Wir waren uns schnell einig, dass wir die Reise Humboldts und die entdeckten Pflanzen auf spielerische Art und Weise vermitteln wollen.

Da unsere Zielgruppe bisher auch noch etwas zu unspezifisch war, haben wir uns auf eine neue festgelegt: Schüler und Studenten zwischen 16 und 24 Jahren.

Wie genau das Spiel aussehen soll, haben wir in der letzten Woche viel diskutiert und sind zu einigen guten Ansätzen gekommen, von denen sich schließlich einer durchsetzen konnte: das 2D-Spiel mit interaktiven Rätseln.

Unsere Aufgabe war es nun, eine Persona und ein entsprechendes User Scenario zu erstellen.  Nach einigem Hin und Her ist Alex entstanden, ein 17-jähriger Schüler aus Steglitz, der sehr aufgeschlossen und neugierig ist, sich jedoch eher weniger für Schule interessiert und nur schwer zu begeistern ist, wenn es um trockenen Lernstoff geht.

Im Szenario ist Alex gerade mit seiner Schulklasse im Botanischen Museum und fängt an sich zu langweilen, als er das Spiel entdeckt und direkt seinen Freunden von der interaktiven Humboldt-Reise erzählt.

Brainstorm + Interviews

Wir waren letzte Woche auch recht zufrieden mit den Ergebnissen unseres Brainstorming:

Brainstorming

 

  • Viele bunte Zettel – Check!
  • massig unzusammenhängende Ideen – Check!

Immerhin waren wir uns ziemlich schnell sicher das wir vor allem den Herbariumsdatensatz verwenden wollen, und wahrscheinlich in der ein oder anderen Form die Geschichte von Humboldt’s Expeditionen nach Südamerika erzählen wollen.

Unsere Ideen rangieren dabei von einem Brettspiel mit paddelnden Robotern bis zu einem Multiplayer-Konsolenspiel mit selbstgebauten Paddel-Joystick. Bei dem Paddel sind wir uns relativ sicher, bei dem Rest nicht so, deswegen haben wir die Interviews auch eher explorativ geführt.  Wir wollten von den Leuten vor allem wissen

  • welche Abenteuergeschichte/welcher Entdecker am meisten im Gedächtnis geblieben ist.
  • In welcher Form (Buch/Film/Spiel) sie zuerst davon gehört haben.

Unsere Zielgruppe sind vor junge, technikaffine Leute (15-40), mit geringem Interesse an klassischen Kulturangeboten wie Museen. Die Ergebnisse präsentieren wir dann morgen.

Kleiner Spoiler für die, die bis zum Ende gelesen haben: Eine Person hat uns sehr glücklich gemacht und genau das gesagt was wir hören wollten. Ein voller Erfolg also!