Kategorie-Archiv: ChasingPictures

Preisverleihung

Am Sonntag fand bei drückenden 35 Grad die Abschlussveranstaltung von Coding da Vinci statt. Da die Ausstellung im zweiten Stockwerk des jüdischen Museums Vorrang hatte, mussten die Teilnehmer, Organisatoren und Zuschauer der Preisverleihung des zweiten Coding da Vinci Hackathons ohne Klimaanlage auskommen.

Nachdem alle der sehr interessanten Projekte vorgestellt wurden, gab es Zeit zum Mittagessen und — viel wichtiger — zum Ausprobieren der einzelnen Projekte.

Dann war es Zeit für die Preisverleihung. In den Kategorien „most technical“, „most useful“, „best design“ gingen die Preise an Projekte aus unserem Kurs. Zusätzlich gewann die Gruppe floradex den Publikumspreis.

UI Entwicklung

Nach reichlicher Überlegung, mussten wir uns von Piet wieder verabschieden. Stattdessen haben wir uns dazu entschieden, der App selbst Charakter zu verleihen. Durch dialogartige Informationsabfrage, nette Aufforderungen und Hinweise kommuniziert unsere App nun mit dem Nutzer – Sorry, Piet:-)

pietgefeuert

Gestaltungstechnisch hat sich auch wieder einiges getan: Von Grün, über einen hellen Blauton, basieren nun die letzten Screen-Entwürfe auf einem Magenta-Ton, der nach längerem Hinsehen jedoch eher eine neue App von T-Online vermuten lässt.

SONY DSC
 
15.06.03 2. testing 6 chasingPictures (3)b

» Paperprototype Nummer II vom 4. Juni

EntwurfAusschnitt

» Ausschnitt der Screen-Entwürfe vom 11. Juni

» Ausschnitt der Testing-Animation „Add new Picture“       

Aus diesem Grund haben wir uns erneut umentschieden und sind nun bei Rot gelandet. Wovon McDonalds weg möchte – „wollen wir hin“. Der Vergleich von der Suche nach den abgebildeten Orten mit dem Spiel Topfschlagen, liegt nahe:  umso näher man dem Ganzen kommt, desto wärmer wird’s! Das neue Farbschema basiert also auf der Suche nach „heißen Orten“ bzw. HotSpots!

Um wie oben beschrieben, den Charakter von Piet spielerisch beizubehalten, kam die Idee auf, den einzelnen Icons jeweils ein gewisses Verhalten zu geben, mit dem sie immer wieder auftreten. Es ging aber vor allem darum, zu klären, wie das Menü erscheint und inwiefern man dieses während der Nutzung wieder abrufen kann:

» Ausschnitte der animierten Menü-Entwürfe

MenueEntwurf11

» Favorisierter Menu-Entwurf

Nach einem zweiten Testing-Treffen mit Sebastian aus dem Stadtmuseum, tendierten wir allerdings eher zum Menü-Entwurf aus der letzten Darstellung. Weitere Ausarbeitung dazu folgen!

Logo Samples

Öffnet man » ChasingPictures « , zeigt sich auf dem ersten Screen eine Kombi aus Logo und Animation, die sowohl den Namen, als auch die Aktivität unserer App, humorvoll visualisiert!

Um diese fertig stellen zu können, musste der erste Entwurf noch mal überarbeitet werden! Als ich gerade das Beitragsfoto hochladen wollte, kam spontaner Besuch aus der VK rein und hat nur grinsend mit dem Kopf geschüttelt  Welches Logo es nach der Überarbeitung dann geschafft hat, erfahrt ihr spätestens nächsten Mittwoch!

 

HI PIET!

Da wir euch  den Neuen in unserer Runde am vergangenen Mittwoch, aus technischen Gründen, noch nicht vorstellen konnten,  wird das jetzt nachgeholt:

NeuerPiet

Piet  (» Piet ) übernimmt in unserem Team von nun an die Rolle des Storytellers/ Narrators und begleitet den Nutzer vor allem im ersten Durchlauf der App!

Erste Verbindung von Front- und Backend

Neben der Frontend-Arbeit und dem üblichen Kampf mit Android und der Google-Maps API war eine unserer Hauptaufgaben für diese Woche die Implementierung der Login- und Registrierungsfunktionalität. Ein Kernpunkt war die erste Anbindung unseres Android-Frontends an das Rails-Backend. Da diese zwei Komponenten von uns isoliert entwickelt werden, mussten wir uns etwas ausdenken, wie wir im Frontend an der Backend-Anbindung arbeiten konnten, ohne auf die Fertigstellung der serverseitigen Implementierung warten zu müssen.

Unsere Lösung bestand darin einen Server bereitzustellen, der zunächst (fast) statische Antworten auf Anfragen des Frontends gibt und somit die Anbindung an das Frontend schon angefangen werden konnte. Den Controller, der die entsprechenden Dummy-Daten lieferte, hatten wir in wenigen Minuten implementiert und auf einer Heroku-Instanz bereitgestellt. Wie der Code dafür aussah, könnt ihr hier sehen.

Nachdem die eigentliche Entwicklung der Registrierungs- und Loginfunktionen im Backend abgeschlossen war, konnte der Dummy-Controller gelöscht und durch die tatsächliche Funktionalität ausgetauscht werden.

Leider sieht die tatsächliche Antwort vom Server auf Registrierung und Login deutlich anders aus als unsere Dummy-Antworten, sodass im Frontend letztlich doch einiges an Arbeit wiederholt werden musste. Die JSON-Struktur ist nicht dieselbe und die Auth-Tokens haben wir ganz vergessen. Das kriegen wir beim nächsten Mal besser hin, aber immerhin funktioniert es jetzt!

Wunschliste Bitte!

Auf unsere Nachfrage hin, hatte Sebastian Ruff uns bereits vorherige Woche  angeboten, weitere Digitalisierungen aus dem analogen Repertoire des Stadtmuseums, bereit zu stellen. Um in unserer App, für jeden Bezirk Berlins, mindestens 3-4 Orte zur Verfügung  stellen zu können, sortierten wir zunächst die vorhandenen Daten und erstellten anschließend eine Wunschliste von weiteren 60 Orten.

Datensatz   « KLICK » 

Wunschliste   « KLICK »

 

Eine super produktive Woche

Wir hatten eine sehr Produktive Woche. Nachdem wir unseren Papier-Prototypen in der Projektrunde getestet hatten, bekamen wir noch Besuch von Sebastian Ruff vom Stadtmuseum Berlin. Nach einem sehr aufschlussreichen User-Test, haben wir noch viel über unser Projekt diskutiert. Das Resultat: wir dürfen ihm eine Wunschliste schreiben, welche Bilder aus dem Museumsdaten wir gerne verwenden würden, und er versucht, uns diese zu beschaffen.

Nach einem entspannten Pfingstwochenende, haben wir uns dann auf die User Stories gestürzt. Dabei gab es mal wieder schlechte Nachrichten: die Kartenansicht weigert sich im Android-Emulator angezeigt zu werden. Während wir also daran arbeiten dieses Problem zu beheben, widmen wir uns erst einmal anderen Baustellen um am Mittwoch etwas brauchbares präsentieren zu können.

Konzeptentwicklung

Über die letzte Woche haben wir unser Konzept ausgearbeitet und verfeinert.

Da unser Datensatz „nur“ aus 31 Bildern besteht, haben wir mit dem Stadtmuseum Berlin Kontakt aufgenommen. Die gute Nachricht: Es gibt ca. 100.000 Berliner Stadtansichten. Die schlechte: sie sind nicht digitalisiert. Wir halten jedoch weiter den Dialog mit dem Stadtmuseum offen. Vorerst genügen uns auch diese Bilder.

Am Sonntag haben wir in einem Teammeeting die User Experience für unsere App durchgesprochen und zu Papier gebracht. Morgen (bzw. heute) gibt es dann den Papier-Prototypen zu sehen. Wir hoffen ihr seid genauso begeistert von unserer Idee wie wir :).

28.04.15 I BRAINSTORMING/ INTERVIEWS/ NEUER ANSATZ

Grundidee

Nach einem erneuten Zusammentreffen, einigten wir uns zunächst auf den Datensatz der Berlinischen Galerie, welcher insgesamt 87 Gemälde und Zeichnungen aus der Jörg Thiede Sammlung + zugehörigen Metadaten enthält. Im Fokus hatten wir dabei eine Kombination aus dem visuellen Bildmaterial  und deren Geodaten.

BerlinischeGalerie
» Ausschnitt aus dem Datensatz der Berlinischen Galerie


Im nächsten Schritt führte uns ein Brainstorming zu insgesamt fünfzehn verschiedenen Ideenansätzen, die der unten abgebildeten Map zu entnehmen sind:  » click to enlarge

Brain3

Ausgehend von unserer folgenden Gedankenformulierung, sind wir dann in die Interviewphase übergegangen:

„Wir wollen eine Software-Anwendung entwickeln, die es ermöglicht, den Nutzer, in Form einer Entdeckungsreise, zu den realen Orten der Gemälde zu navigieren. Er hat somit die Möglichkeit, den Ort aus der Sicht des Künstlers wahrzunehmen. Ziel des „Spiels“ ist es, mit dem Smartphone ein Foto des Ortes zu machen (bzw. des geglaubten Ortes, welcher auf dem Gemälde dargestellt ist) und dieses anschließend in die App zu laden. Somit geht man auf die Spur der Entstehungsgeschichte eines Bildes. Zudem werden, nach dem erfolgreichen Fund, weitere Hintergrundinformationen zum Werk freigeschalten. Diese Idee kann zu einer neuen Art von City Guide erweitert werden, sodass man Sehenswürdigkeiten oder Historische Gebäude auf neue Art entdeckt und mit Freunden bzw. der Community teilt!“

Ausschnitt aus den Interviews

– „Link wird noch eingefügt“

– Text fehlt

» Fazit:  – Text fehlt

Parallel zu den Interviews erfolgte eine genauere Analyse des Datensetzes. Auch eine Rücksprache mit Herrn Gorki ( Ansprechpartner der Berlinischen Galerie) hatte ergeben, dass die Geodaten vereinzelter Gemälde, deren Motive wirkliche Orte aus Berlin zeigen, durchaus auch ermitteln werden können. Dennoch stellte sich heraus, dass rund 60 Prozent des Datensatzes nicht für unsere Grundidee geeignet war.

Also lieber noch mal einen Schritt zurück!


Neuer Ansatz!

Stadtmuseum» Ausschnitt aus dem Datensatz des Berliner Stadtmuseums

Eine erneuter Durchgang durch alle Datensätze ergab, dass sich die Gemäldesammlung des Berliner Stadtmuseums viel besser als Grundlage unserer Idee eignen würde!
Dieser sehr schmal wirkende Datensatz von 31 Gemälden (in der Beschreibung steht über 100.000  » Memo an uns selbst: dringend noch mal nachfragen) zeigt historische Stadtansichten von Berlin aus dem 18. und 19.Jahrhundert. Zusätzlich enthält der Datensatz Maße, Technik, Datierung und kurze Informationen zum Künstler.

» Gegenüberstellung von Alt und Neu (Bezüge herstellen)
» Raus aus dem Museum – rein ins reale Erlebnis!
» Mit dem Datengut im Hinterkopf durch den Alltag gehen
» „Schnitzeljagd“ mit kulturellem Mehrwert

Neben dem Datensatzwechsel, hat sich also an unserer Grundidee so gesehen nicht viel verändert! In einem weiteren Brainstorming beschäftigten wir uns anschließend mit der Frage, welche Zielgruppe wir mit dieser App ansprechen wollen.

Wie genau wir uns das aber vorstellen, erfahrt ihr dann am kommenden Mittwoch! #surprisesurprise