UI-Papierprototypen und die Eigenheiten von Notenrollen

Letzten Sonntag (17.05.2015) haben wir uns zu viert in der Mensa der KHB-Weißensee getroffen um unsere noch eher unkonkreten Ideen bzgl. UX mit Papierprototypen zu konkretisieren.

Wir wussten zwar bereits, was wir im groben den Nutzer ermöglichen wollen, aber ein detaillierter Ablauf wie der Flow im Detail funktioniert fehlte uns noch.

Mit der Hilfe von vielen, auf die Größe eines typischen Smartphones, zugeschnittenen Papierstücken planten wir einzelne Screens in die der Nutzer mit unterschiedlichen Gesten gelangen kann. Hier zeigte sich eine erste Herausforderung in Hinblick auf das Format und den Aufbau von Notenrollen.

Historisch werden diese von den selbstspielenden Klavieren in vertikaler Richtung gerollt und gezogen. Aufgedruckte Texte und Ziffern sind entsprechend dieser Leserichtung angeordnet. So fanden wir es sinnvoll, die gescannten Notenrollenausschnitte in eben dieser Richtung zu zeigen und abspielen zu lassen.

Ganz anders sieht es aber mit unserer zweiten geplanten Funktionalität aus, dem Echtzeit-Scannen von im Ausstellungsbereich physisch vorfindbaren und Notenrollen. Diese wären nicht sinnvoll in vertikaler Richtung abzuscannen, da die Rollen mehr als 10 Meter lang sind.

Am Dienstag kamen unsere gekauften Notenrollen per Post an. Dies ermöglichte uns realistischere Benutzertests am Objekt. Beim diesen ersten Nutzertest unserer Prototypen am Mittwoch dem 20.05.2015 zeigte sich erneut die Problematik der Abspiel-/Anzeigerichtung der Rollen bei allen drei Testern, die jeweils unterschiedlich auf den Richtungswechsel innerhalb der App reagierten.

Die Reaktionen und Hinweise darauf werden wir bis nächsten Woche evaluieren, damit wir mit der zügigen Umsetzung des UI beginnen können.

 

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