Odyssee Handlungsanweisung

Wie selbsterklärend sind Interaktive Exponate? Wie viel Anleitung braucht der Nutzer für ein zufriedenstellendes Nutzererlebnis, wie viel ist zu viel des Guten?

Als Standbyanimation wollten wir gleich die Handlungsanweisung auf die Leinwand projizieren. Dank der wöchentlichen Iteration mit Usertests konnte ich meine Mock-ups immer schnell testen. Einziges Manko- User sind eben so verschieden wie Menschen nunmal sind. Was für den einen verständlich und übersichtlich ist, ist für den anderen nicht klar. Der eine wünscht sich Text und der anderen mag nicht lesen. Als ob das allein nicht Herausforderung genug wäre, muss ich gestalterisch auf 450×312 Pixeln klare Handlungsanweisung formulieren!

Meinen ersten poppig bunten Vorschlag habe ich schnell verworfen damit der Startscreen keine Konkurrenz zum späteren Schwarz-weiß Film aufbaut und diesen womöglich abwertet. Auf die zweite schwarz weiß Version mit einer Schritt für Schritt-Anleitung (wobei immer nur ein Schritt gezeigt wird) folgt die 3. Version bei der alle Schritte auf einmal zu sehen sind. Das wirkte schnell unübersichtlich, unruhig und kompliziert. Am Ende ist mein Ziel, dass die Besucher Lust auf das Exponat bekommen also habe ich die Reihenfolge noch einmal überdacht und mich für eine übersichtliche Schritt für Schritt-Anleitung entschieden-ganz ohne Text. Auf der Bodenplatte des Stativs finden sich die Icons mit einer ausführlichen Anleitung dazu wieder. So wird über die Leinwand Spannung und Fernwirkung aufgebaut und der Nutzer hat jederzeit die Möglichkeit alle Schritte nachzulesen.

 

Nachdem ich lange Zeit unzufrieden war mit meinen Zwischenständen habe ich dank der Besprechungen mit meiner Professorin Carola, meinem Team und den Usertestings ein schlüssiges Konzept erarbeitet was den verschiedensten technischen und menschlichen Ansprüchen Stand hält. Hoffentlich- die finale Prösentation mit breitem Publikum wird es zeigen…