6. Iteration: Nach dem Test ist vor dem Test: 20.-23.Juni

Das Feedback bei unserem ersten „echten“ Testen zeigte uns deutlich das es noch einige verbesserungsfähige Punkte an unserem Exponat gibt.

Da wir natürlich nicht damit leben wollen, haben wir uns daran gemacht möglichst schnell auf die Mängel einzugehen um unsere Verbesserungen ein paar Tage später einem erneuten Test zu unterziehen.

Verbesserungen:

Da wir nicht bei dem ersten Test alle anwesend waren, haben wir zu uns am Sonntag Abend im Grimm Zentrum der HU getroffen um das Tester Feedback zu besprechen zu überlegen was wir davon umsetzten können und sollten.

Dabei haben sich verschiedene Baustellen aufgetan.

  1. Die Anleitung für die Bodenplatte. Um diese zu verbessern haben wir beschlossen alle bis zum nächsten Tag an der bisherigen Anleitung Verbesseungsvorschläge vorzunehmen. Am Montag Abend haben wir dann geskypt und sind jeden einzelnen Satz durchgegangen. Es ist erstaunlich wie wichtig auf einmal einzelne Wörter sind.  Plötzlich wird jedes einzelne Verb hinterfragt, und man überlegt was der Nutzer beim Lesen verstehen könnte.
  2. Der Anleitungsfilm. Noch während unserem Treffen im Grimm Zentrum haben wir überlegt wie wir das bisherige Videdo verbessern können. Da den Testern bisher nicht bewusst war, dass dieser Film eine Anleitung war, sondern nur die aus alten Kinofilmen bekannten Zahlenkreise wahrgenommen wurden, haben wir verschiedene Ideen ausgearbeitet. Zum einen ist geplant das wir an dem kommenden Wochenende einen Film aufnehmen, in dem wir das Apspielen und Aufnehemen vormachen. Dieser Film eignet sich nicht nur gut um als Anleitung den Nutzern zu erklären wie man die Kamera bedient, sondern wird von uns auch für die Präsentation bei Coding Da Vinci benötigt. Gleichzeitig soll aber das bisherige Anleitungsvideo an ein paar Stellen ausgebaut werden um sicherheitshalber darauf zurückgreifen zu können.
  3. Der Slogan. Durch die Tests stellte sich heraus das „Dreht euern eigenen Film“ noch nicht gut genug zu unserem Projekt passt. Nach einem kleinen Brainstorming Prozess haben wir uns auf “ Filmen wie im Jahr 1903″ einigen können.
  4. Eine Vorschau. Da unsere Tester anfangs keinen Mehrgewinn in unserer Kamera im Gegensatz zu ihrer Handykamera gesehen haben, wollten wir ihnen schneller zeigen welchen Effekt die Kurbel auf die Aufnahme hat. Daher wollten wir eine Vorschau des eigenen Films einbauen, damit die Nutzer nicht erst warten müssen bis sie mittels QR Code den Link zu ihrem Film folgen.
  5. QR Code. Uns war zwar schon früh bewusst das QR Codes nicht die beste Methode sind um einen Link mitzunehmen, aber doch eine sehr einfache und vor allem auffällige. Da aber tatsächlich nicht alle potentielle Nutzer einen QR Code Scanner besitzen, soll in Zukunft auch eine Shortner Link angezeigt werden.
  6. Julius Neubronner. Erst während dem Test ist uns aufgefallen das wir die ganze Zeit zwar von Neubronner und seiner Kurbelkamera reden, aber bisher hat unser Nutzer noch nicht einmal erfahren das von ihm der Film stammt der abgespielt wird. Daher ist geplant Neubronner namentlich zu erwähnen, so dass der Nutzer verstehen kann warum die Kamera mit einer Kurbel ein schwarz-weiß Film abspielt.
  7. Eine Zeitanzeige. Von vielen Nutzern wurde eine Anzeige gewünscht um zu wissen wie lange man noch aufnehmen kann. Daher wurde nun eine einfache Uhr bei der die Zeit abläuf oben rechts im Bild eingebaut.
  8. Die Kamera. Endlich war es auch so weit und unsere Prototype Kurbel musste der eines ausrangierten Fleischwolfs weichen. Eine Welle im inneren der Kamera sorgt für eine gute Übertragung der Kurbel auf den Encoders des Raspberry Pis. Außerdem haben wir endlich die kleine Respberry Kamera an die für sie vorgesehene Stelle vorne im Kameramodell zu positionieren bzw. reinzufummeln.

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Das Ziel kommt immer näher, unsere Kamera ist vom Aufbau her so gut wie fertig und muss nur noch an einzelnen Stellen verbessert werden.

Wir sind bereit und wollen noch einmal testen. Diesmal alle zusammen und bitte mit einem besseren Feedback 😉