MIDIOLA Interviewergebnisse

MIDIOLA Nutzerbefragung

Während unser Interesse an den Notenrollen schon seit Beginn des Kurses feststand, kam im Brainstorming jedoch die grundsätzliche Frage auf, ob wir uns dem Bestand mit einer Hardware- oder einer Softwarepräsentation nähern sollten. Diese Entscheidung sollte uns das Interview erleichtern. Unsere Fragen waren dabei eher frei und offen formuliert.

Welche Erwartungen hast du an eine Präsentation der Notenrollen? Welcher Aspekt wäre dir bei der Präsentation am Wichtigsten? Wie siehst du dich mit einer spielerischen Anwendung interagieren?

Interviewpartner waren Leute aus unserem Umfeld, in unserem Alter und mit ähnlichen Interessen wie wir, die zum Teil schon vom Notenrollen-Projekt wussten, unsere Überlegungen zu Hard- und Software jedoch noch nicht kannten.

Treffen2

Aus den teilweise längeren Antworten arbeiteten wir bei einem abendlichen Treffen in der Sophienstraße Stichworte heraus, die das Gesagte schlank zusammenfassten, bspw. „Niedrigschwellig, ohne Vorwissen“ oder „Schnelles Verstehen, nicht zu komplex“. Aus den Stichworten entwickelten wir die sechs Interessenskategorien: Historischer Kontext/Dokumentation, Schwerpunkt Audio, Starke visuelle Komponente, Erreichbarkeit, Interaktivität/Nutzereinbindung und Materieller Aspekt/Hardware

Die einzelnen Interviewpartner konnten wir somit in ein Raster einordnen, das ihre Interessen wiedergab. Dabei gab es keine Abstufung – eine Nennung von bspw. „Verständliche Aufarbeitung der Technik“ war ein Ausschlag auf der Achse „Hist. Kontext/Dokumentation“.

In der Überlagerung der Interessensraster stellten wir fest, dass der materielle Aspekt einer Präsentation als keinesfalls so wichtig empfunden wurde wie eine umfassende Dokumentation oder die Niedrigschwelligkeit und Erreichbarkeit der Präsentation. MIDIOLA Nutzerbefragung 2

Dies erleichterte uns die endgültige Entscheidung für eine mobile Softwareanwendung, zumal diese im Gegensatz zu einer Hardwareinstallation auch bessere Möglichkeiten für eine historische Unterfütterung des Materials durch Querverweise bietet. Durch ihre besondere Verfügbarkeit bringt eine App weiterhin auch eine bessere Erreichbarkeit und Nutzereinbindung mit sich.