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Weitere Informationen zur Projektpräsentation beim CdV-Event

Ich konnte nun weitere Informationen zum Rahmen der Projektpräsentationen erhalten.

Grundsätzlich ist es so, dass sich die Zeit für die Präsentationen nach der Anzahl der Teams richtet, was wohl erst nächste Woche vom CdV-Team fest gemacht wird.

Sie rechnen aber mit 7 min Präsentation und 3 min Umbau.

Der Beamer hat eine Auflösung von 4:3. Ist das genau genug?

Auf den folgenden Photos vom letzten Jahr kann man die Bühne gut sehen:

Für z.B. Hardware ist genug Platz. Bei speziellen Platzbedarf schnell beim CdV-Team melden.

Animiertes Menü für den Großstadt-ziegel

Allmählich nimmt der Ziegel Form an: unser Gadget zur Aufnahme der Großstadtgeschichten sieht aus wie ein gewöhnlicher Backsteinziegel. Ein Quader mit den Maßen 160x 90x 45. Auf der Oberseite drei runde Öffnungen mit 26mm Durchmesser, durch die die Bedienung des Touchdisplays eines Smartphones möglich wird. Das Menü ist minimalistisch. Die Funktionen „Anleitung“, „Aufnahme“ und „Senden“ sind nach Bedarf anwählbar.

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Ein Ziegelstein ist kalt, mineralisch, roh und einfach. Ein Smartphone hingegen warm, technoid, perfekt gearbeitet und hochkomplex. Der Gegenstand soll durch das Menü in seinen Eigenheiten nicht beeinträchtig werden. Es soll wohl aber dazu dienen, den potenziellen Geschichtenerzähler zum Mitmachen zu animieren und zu motivieren. Die Gestaltung darf also nicht zu bunt oder poppig erscheinen, sondern minimalistisch. Bewegte Bilder wecken Neugier- Icons, die als bewegte Lichtpunkte agieren und dann ihre Form annehmen, erzeugen ein Gefühl, etwas magisches, mystisches in den Händen zu halten. Eine Assoziation zu einem Smartphone wird durch maximalen Kontrast unterbunden- die Icons sind weiß auf schwarzem Grund.

In der vergangenen Woche habe ich mich erstmals mit der Herstellung des entgültigen Prototyps beschäftigt, sowie des animierten Menüs, während Julian und Kai sich der Programmierung des Menüs angenommen haben.

Der Korpus des Großstadt-Ziegels wird aus drei Teilen bestehen. Ein innerer Kern ist bereits mit Solid Works gemodelt und wird am kommenden Mittwoch gefräst. Er sieht eine Aufnahme für das Smartphone vor, sowie Ausschnitte für Knöpfe, Ladekabel und ggf. eine Anleitung in Papierform. Umgeben ist dieser Kern von zwei Schalenhälften, die aus einem Komposit von Ziegelbrösel und Epoxidharz gegossen werden. Für beide Teile wird jeweils eine zweiteilige Gussform mit Solid Works gemodelt und gefräst.

Um in der kommenden Woche das animierte Menü testen zu können, habe ich einen weiteren Papierprototypen hergestellt, passend für das Huawai Ascend, mit dem wir arbeiten.

Das Animieren des Menüs hat in der letzten Woche eine besondere Herausforderung dargestellt.

Prinzipiell ist es möglich, einzelne Jpgs mit Photoshop zu einem animierten Gif zusammenzufügen- dies habe ich bereits zur letzten Woche realisiert. Bis vor wenigen Tagen war allerdings noch nicht klar, ob die Grafikdatei bewegt sein muss, oder ob mehrere einzelne Dateien vom Backend nacheinander abgespielt werden. Dies ist inzwischen möglich.

Einzelne Zeichnungen habe ich zunächst mit Adobe Illustrator angelegt, jedoch ist das Variieren der Bilder beim Anlegen vieler einzelner Dateien kaum möglich. Carola hat mir am Montag morgen darum Adobe InDesign empfohlen. Es lassen sich Sketches recht einfach anlegen und über den Seitenmanager vervielfältigen. Die Splines der Sketches werden mit jeder neuen Seite verschoben/ verzerrt/ gestaucht- in der Aneinanderreihung entstehen so animierte Bilder!

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Bye, bye Superblütler!

Das Bestimmungstool für Pflanzen bedarf als Grundfunktion der App besondere Sorgfalt in Strukturierung und Gestaltung. Die Baukastenfunktion soll es den Nutzern ermöglichen einen einfachen Zugang zur Thematik erreichen zu können. Lineare Bestimmungsmethoden setzen vor allem voraus detailliertes und vollständiges Wissen über die Charakteristiken von Pflanzen zu haben um so die Bestimmung zu einem korrekten Ergebnis führen zu können.

Unser alternativer Ansatz sieht deshalb vor die Merkmale der Pflanze flexibel auszuwählen um so die möglichen Ergebnisse einschränken zu können und die Bestimmung auch für Nicht-Geschulte zum Erfolg zu führen.

Das Hauptaugenmerk liegt deshalb auf der Strukturierung und Auswahl der möglichen Kennzeichen, die als Eigenschaften der Pflanzen auftreten können. Diese sind nicht normiert und je nach Quelle unterscheiden sich Bezeichnungen oder Strukturierungen der Kategorien, sodass es gilt ein durchdachtes System für unsere Anwendung zu definieren, die konsistent beibehalten wird. Durch den Input der Interviews mit den Botanikern des BGBM und der bereits vorhandenen Literatur habe ich nach und nach eine Gliederung der Merkmale erarbeiten können, die für unsere Anwendung geeignet ist. In enger Zusammenarbeit mit Anne war dabei immer der Gedanke im Hinterkopf, dass die Auswahl und die spätere Gestaltung der Symbole im Baukasten leicht verständlich sein soll. Wir haben uns dafür entschieden die Bestimmung in drei Teile zu gliedern: die Pflanze als Ganzes, sowie Details zu jeweils Blättern und Blüten. Jede dieser drei Kategorien hat dabei wiederum vier Untermenüs, die die Merkmale enthalten und so eine brauchbare flache Hierarchie bilden.

Nach dem Aufstellen der Menüstruktur und einem Testdatensatz war es nun endlich möglich, die bisherige Platzhalterstruktur der App zu ersetzen und zum ersten Mal die Hauptfunktion erleben zu können. Durch fehlende Daten und die bisherige Struktur, bei dem wir uns auf erfundene Bezeichnungen wie Superblütler, Superrundblüte, Superkopf u.Ä. beschränken mussten, war dies bisher nicht erreichbar.

Es gilt nun weitere Datensätze zu generieren, die für unsere Anwendung geeignet sind. Wie sich bereits früh angedeutet hat heißt dies googeln, googeln, googeln – denn es ließ sich keine Datenbank auftreiben, die die entsprechenden Informationen gebündelt zur Verfügung stellt. Deshalb war es meine Aufgabe diese zu sammeln, auch wenn es von Hand geschehen muss. Geholfen hat dabei der Parser von Philipp, der eine solide Basis geboten hat.

Darüber hinaus habe ich darauf geachtet, dass die Liste der Pflanzen, die wir anfangs zur Verfügung stellen wollen, geeignet ist für den Zweck einer Schulexkursion – also fürs erste ausschließlich Pflanzen beinhaltet, die in der Region Berlin/Brandenburg auftreten. Die Auswahl erfolgt daher größtenteils anhand einer Publikation der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, die sich mit der biologischen Vielfalt Berlins beschäftigt.

Die Zielsetzung für den Abschluss des Projektes ist fürs Erste die vollständige Aufstellung der Merkmale für 25 Pflanzen.

Gruppe Stadt – Verlauf des Projekts bis dato

Unsere Gruppe hatte sich ursprünglich über das Thema *Stadt* zusammengefunden und den damit verbundenen gesellschaftlichen, sozialen und menschlichen Fragestellungen. Das Thema war bewusst breit gewählt um später mehr Freiheiten beim Entwicklungsprozess zu haben und *gemeinsam* eine Idee entwickeln zu können.
Unter anderem bei der CodingDaVinci Auftaktveranstaltung haben wir einen Überblick über die angebotenen Daten erhalten und versucht aus diesem Angebot etwas zu ziehen, was im weitesten Sinne mit unserem ursprünglich gesetzten Thema kompatibel ist.
Zu diesem Zeitpunkt verließ leider Jenny das Softwareprojekt, wodurch sich unsere Gruppengröße auf vier reduzierte.

In einem darauffolgenden Treffen begannen wir damit uns klarzumachen, welche Fähigkeiten wir als Team vereinen und tauschten unsere bisherigen Projekterfahrungen aus. In einem Brainstorming entwickelten wir ein grobes Konzept und legten die Richtung fest, in die wir gehen wollten. Die Idee war es Menschen auf eine persönliche Art und Weise eine Plattform für ihre die Erzählung von Geschichten zu geben und es der Öffentlichkeit zu ermöglichen, diese Geschichten (z.B. in Text- oder Tonform) abzurufen. Diese persönliche Art und Weise soll durch ein einzigartiges Objekt erreicht werden, welches gleichzeitig als Aufnahmegerät und Motivator dienen soll. Teil der Idee war ein Spiel, welches die Menschen motivieren soll, Bekannte dazu zu bringen Geschichten zu erzählen und diese aufzuzeichnen, wobei die Art der Geschichten frei von den Benutzern gewählt werden soll.

Notizen des 15-Ideen Brainstormings

Da wir bereits im Vorhinein Brainstorming gemacht hatten und wir uns bereits auf eine Idee geeinigt hatten, war der Erfolg das Brainstorming im Rahmen des Softwareprojekts nicht so groß. Beim Zusammenstellen der 15 Ideen fanden wir zwar ein paar interessante Sachen, im Grunde hielten wir aber an der ursprünglichen Idee fest.

In der nächsten Woche standen Interviews an. Wir sammelten auf einem Trello-Board gemeinsam Fragen, aus denen Stefan einen Fragenkatalog zusammenstellte. Die Interviews selbst führten wir unabhängig voneinander durch und trugen danach bei einem Treffen die Ergebnisse zusammen.
Unsere Interviewten waren alles Personen aus unserem sozialen Umfeld, die angedachte Zeit für die Interview reichte aber nur für eine eher oberflächliche und spielerische Beschäftigung mit dieser Art der Prüfung einer Idee.
Durch die Interviews erhielt unsere Idee weiterhin Rückenwind und wir stuften den Erfolg der Interviews als positiv ein. Zum Teil würden wir diese Art der Prüfung das nächste mal aber in anderer Form durchführen (z.B. in der Form von persönlichen Gesprächen).

Ein nächster Schicksalsschlag traf unsere Gruppe, Johannes wechselte zu einer anderen Gruppe um deren Existenz zu sichern und beschäftigte sich von nun an mit Stoffmustern.

Jetzt zählt die Gruppe noch 3 Mitglieder(Julian, Kai und Stefan), die aber guten Mutes sind aus dem Projekt etwas Tolles zu machen.